Unsere Leistungen

Unser Praxisschwerpunkt liegt vor allem in der Kardiologie, dem Erkennen und Behandeln von Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems. Darüber hinaus bieten wir im Rahmen der Sportmedizin die Möglichkeit der Beurteilung des Einflusses von Bewegung , Training und Sport auf den gesunden und kranken Menschen.
Das Vermeiden von Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch frühzeitiges Erkennen und Behandeln eventueller Risikofaktoren (Prävention) sowie das Begleiten und Beurteilen von Maßnahmen zur Minimierung des Einflusses von Erkrankungen auf die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität (Rehabilitation) komplettiert unser Leistungsspektrum.

Unsere Leistungen im Überblick:

Kardiologie 

Herz-/Kreislauferkrankungen

Kardiologie ist die Lehre vom Herzen, die sich mit der Struktur, der Funktion und den Erkrankungen des Herzens befasst.
Die Kardiologie konzentriert sich jedoch nicht nur auf die angeborenen und erworbenen Erkrankungen des Herzens, sie befasst sich vielmehr auch mit dem gesamten Blutkreislauf und den herznahen Blutgefäßen. Der daraus abgeleitete Begriff der Herz-Kreislauferkrankungen beinhaltet auch den Bluthochdruck (Hypertonie), den Schlaganfall (Apoplex), die arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) und viele andere Erkrankungen.
Eine große Mehrzahl der von Kardiologen betreuten Patienten leidet an der koronaren Herzkrankheit (KHK), so dass die Erkennung, Behandlung und Nachsorge von Angina pectoris, Herzinfarkten und infarktbedingter Herzmuskelschwäche ein Schwerpunkt der Kardiologie ist.
Neben der KHK und der Herzinsuffizienz (Herzschwäche) spielen in der Kardiologie Herzrhythmusstörungen eine große Rolle (Rhythmologie), wobei das Vorhofflimmern überwiegt. Hinsichtlich einer möglichen Lebensbedrohung kommt den ventrikulären Rhythmusstörungen (Ventrikuläre Tachykardien und Kammerflimmern) eine besondere Rolle zu.
Weitere wichtige Teilgebiete der Kardiologie sind die Erkrankungen der Herzklappen, primäre Erkrankungen des Herzmuskels (Kardiomyopathien) und die verschiedenen entzündlichen Herzkrankheiten (Endokarditis, Myokarditis und Perikarditis).

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Sportmedizin

Die Sportmedizin umfasst die Beziehungen zwischen den Funktionen des menschlichen Organismus und seinen Leistungen in den verschiedenen sportlichen Disziplinen sowie die Verhütung und Behandlung von Sportschäden und Sportverletzungen.
Durch den derzeitigen "Fitnessboom" kommen Menschen zum Sport, die lange nicht mehr körperlich aktiv gewesen sind. Viele haben aus familiären oder beruflichen Gründen seit der Jugend keinen Sport mehr getrieben und möchten im mittleren oder höheren Lebensalter wieder hiermit beginnen.
Vor Aufnahme einer sportlichen Tätigkeit ist es daher sinnvoll, sich gründlich medizinisch untersuchen zu lassen, um den aktuellen Gesundheitszustand und die Sporttauglichkeit festzustellen zu können. Nur so kann dann im Anschluss eine entsprechende Empfehlung für eine bestimmte Sportart oder ein Trainingsprogramm gegeben werden.
Zudem sind im Laufe einer regelmäßigen sportlichen Aktivität medizinische Untersuchungen wichtig, um Funktionsstörungen, Erkrankungen und Sportschäden frühzeitig festzustellen und im Weiteren zu vermeiden.
Zusätzlich können durch spezielle Verfahren genaue Aussagen über den Trainingszustand sowie die körperliche Leistungsfähigkeit im jeweiligen Trainingsstadium getroffen werden, um rechtzeitig ein längerfristiges Stagnieren des Leistungszugewinns zu vermeiden.

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Prävention & Rehabilitation

Prävention

Unter Prävention versteht man Maßnahmen zur Vorbeugung von Krankheiten in Bezug auf die Krankheitsvorbeugung einerseits und die Gesundheitsförderung andererseits.
Herz-Kreislauferkrankungen und deren Folgeerkrankungen sind die häufigsten Todesursachen in den modernen Industrieländern. So ist fast die Hälfte aller Sterbefälle in Deutschland deren direkte oder indirekte Folge.
Zu den Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehören Arteriosklerose, Durchblutungsstörungen und Bluthochdruck sowie deren schwersten Folgeerkrankungen, insbesondere die Koronare Herzerkrankung (Durchblutungsstörung des Herzmuskels) sowie der Schlaganfall. Sie sind Folgeerscheinungen unserer modernen Lebensführung und werden überwiegend durch dieselben Risikofaktoren begünstigt.
Inzwischen wurden eine Reihe sog. „Risikofaktoren“ identifiziert, die das Risiko für das Auftreten der Arteriosklerose und deren Folgeerscheinungen dramatisch erhöhen. Als wichtigste Risikofaktoren gelten: Erhöhung bestimmter Blutfette (Cholesterin), Bluthochdruck, Rauchen, Diabetes mellitus, mangelnde körperliche Bewegung sowie Übergewicht und familiäre Prädisposition. Ein Großteil der Risikofaktoren kann durch gesunde Ernährung, Abbau von Übergewicht und regelmäßiger körperlicher Aktivität positiv beeinflusst werden. Ziel von Herz-Kreislauf-Vorsorgemaßnahmen ist es, diese beeinflussbaren und gegebenenfalls behandlungsbedürftigen Risikofaktoren frühzeitig zur erkennen, eine Änderung der Lebensführung bzw. eine medikamentöse Therapie einzuleiten und damit das Auftreten von Folgeerkrankungen zu verhindern oder zumindest zu verzögern.

Verantwortungsbewusste Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern heute häufig Check-up-Untersuchungen im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsvorsorge an. So bindet man Mitarbeiter an das Unternehmen und kann durch frühzeitige Vorsorge krankheitsbedingte Ausfälle vermeiden.

Solche Check-up´s sind umfassende medizinische Vorsorgeuntersuchungen, die Aufschluss über den aktuellen Gesundheitszustand geben. Erhöhte Gesundheitsrisiken oder Erkrankungen sollen rechtzeitig erkannt und damit eine Risikominderung bzw. eine effektive medizinische Behandlung eingeleitet werden.

Rehabilitation

Unter medizinischer Rehabilitation versteht man die Wiederherstellung von körperlichen Funktionen, Organfunktionen und gesellschaftlicher Teilhabe mit physiotherapeutischen und ergotherapeutischen Maßnahmen, Mitteln der klinischen Psychologie und Anleitungen zur Selbstaktivierung.
Indikationen für die Verordnung einer Rehabilitationsmaßnahme oder einer Anschlussheilbehandlung sind vielfältig. Viele Unfälle oder Erkrankungen können dazu führen, dass die Patientin/der Patient nach der Akutversorgung bzw. nach der Behandlung im Krankenhaus anschließend noch intensive medizinische bzw. physiotherapeutische Betreuung braucht.
Eine der Indikationen ist der Herzinfarkt: Die kardiologische Rehabilitation ist der Prozess, bei dem herzkranke Patienten in einem ganzheitlichen Therapieansatz mit Hilfe eines multidisziplinären Teams darin unterstützt werden, die individuell bestmögliche physische und psychische Gesundheit und die soziale Integration wieder zu erlangen und langfristig aufrechtzuerhalten.
Übergeordnetes Ziel der Rehabilitation ist die Wiederherstellung und Sicherung der Teilhabe (Integration in Beruf, Familie und Privatleben, Erhaltung der Selbstständigkeit).

Unsere Leistungen zur Prävention und Rehabilitation

Nähere Information zur Rehabilitation von Patienten mit Herz-Kreislauferkrankungen (PDF)nach oben