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Herzseminar 2010: "Leben mit Herzrhythmusstörungen"
Im Rahmen der Herzwochen der deutschen Herzstiftung veranstaltete das Praxisteam um die Kardiologen Dr. Katsaros und Dr. Rittgen im November 2010 ein Herzseminar. Hier konnten Patienten, Angehörige und Interessierte sich zum Thema "Herzrhythmusstörungen" informieren und im Anschluss an die jeweiligen Vorträge direkt mit den Ärzten diskutieren. Dabei wurden in vier Vorträgen die unterschiedlichsten Aspekte unter dem Motto "Leben mit Herzrhythmusstörungen - Was muss beachtet werden?" angesprochen.In einem ersten Vortag beleuchtete Dr. Rittgen (Kardiologische Praxis) die häufigste Herzrhythmusstörung - das Vorhofflimmern. Hierbei wurde den Zuhörern anschaulich die Ursachen sowie die diagnostischen und vor allem die therapeutischen Möglichkeiten aufgezeigt.
Privatdozent Dr. Marx von der Praxis für Neurologie/Psychiatrie am Römischen Theater konnte im folgenden Vortrag eindrücklich die Hauptkomplikation des Vorhoflimmerns darstellen - "Der Schlaganfall".
Den Unterschied zwischen "noch normalem" und therapiebedürftigem langsamem Herzrhythmus erläuterte Dr. Katsaros von der Kardiologischen Praxis. Hierbei ging er insbesondere auf die Herzschrittmachertherapie ein.
Privatdozent Dr. Gramley (Oberarzt der Rhythmologie der II. Med. Klinik, Uniklinik Mainz) begeisterte die Besucher mit seinem Vortrag "Plötzlicher Herztod", wobei der implantierbare Defibrillator im Mittelpunkt des Themas stand.

Zahlreiche Besucher informierten sich zum Thema "Herzrhythmusstörungen"

Anschauliche Darstellung von medizinischem Wissen und Ableitung der Konsequenzen für den Alltag.

Nicht jeder Mensch mit langsamem Herzrhythmus benötigt einen Herzschrittmacher!

PD Dr. Jürgen Marx (links) aus der Praxis für Neurologie/Psychiatrie am Römischen Theather zusammen mit PD Dr. Felix Gramley von der II. Medizinischen Klinik der Uniklinik Mainz

Großes Interesse auch an der Check-Station: Hier konnten die Besucher sowohl den Blutzucker als auch den Blutdruck und Puls messen lassen.
Im Anschluß an die Vorträge gab es noch einen Imbiß, wobei ein Besucher den Abend für sich zusammenfaßte: "Heute habe ich den Vorträgen von Anfang bis Ende folgen können, ohne wie sonst nur mit medizinischen Fachbegriffen erschlagen zu werden! Ich komme wieder!".
Die Deutsche Herzstiftung hatte sich im Rahmen ihrer bundesweiten Informations-Veranstaltungen für das Jahr 2010 für das Thema Herzrhythmusstörungen entschieden, weil es interessante Fortschritte bezüglich neuer Diagnoseverfahren und Behandlungsmöglichkeiten gab.zurück zu Aktuelles
